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Über mich

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Tiermedizin mit Erfahrung, Neugier und einem offenen Blick

Tiere begleiten mich schon lange. Ich liebe ihre Klarheit, Ehrlichkeit und ihre Fähigkeit im Moment zu leben. Bei meiner Arbeit als Tierärztin ist mir eines besonders wichtig: Menschen und Tieren mit Respekt zu begegnen und jeden als das Individuum zu sehen, das er ist.

Mein Weg in der klassischen Tiermedizin

Seit 2006 bin ich approbierte Tierärztin. Nach meinem Studium und als meine Kinder noch klein waren, war ich in der Lebensmittelhygiene tätig. Anschließend folgte meine Promotion, und ich sammelte mehrere Jahre praktische Erfahrung in verschiedenen Tierarztpraxen in Sachsen und habe dabei viele Facetten der praktischen Tiermedizin kennengelernt.

Irgendwann begann ich über den Tellerrand zu schauen

Eine wichtige Veränderung in meiner Sichtweise entstand auch durch persönliche Erfahrungen. In meinem privaten Umfeld habe ich erlebt, dass „der normale Arzt“ bei chronischen Erkrankungen relativ schnell an seine Grenzen stößt. Deshalb begann ich mich mit alternativen Behandlungsmöglichkeiten zu beschäftigen … die Ergebnisse sprachen für sich.

Eine gute Diagnostik und die Möglichkeiten der modernen Medizin sind mir weiterhin wichtig. Allerdings haben meine eigenen positiven Erfahrungen mit der Naturheilkunde neue Türen in der Behandlung für meine Patienten geöffnet. Mein Blick wurde dadurch weiter: weg von der Frage „Wie behandeln wir dieses Symptom?“, hin zu „Weshalb ist der Organismus dieses Tieres aus dem Gleichgewicht geraten?“

Der Darm hat dabei eine besondere Bedeutung für mich bekommen

Besonders beschäftigen mich heute die Verbindungen zwischen Verdauung, Ernährung, Haut und dem Immunsystem.

Der Darm ist ein wichtiger Teil des Immunsystems und steht in engem Austausch mit dem gesamten Organismus. Gerade bei Hunden mit wiederkehrenden Verdauungs- und Hautproblemen finde ich es deshalb spannend, diese Zusammenhänge genauer zu betrachten.

Das bedeutet nicht, dass jede Erkrankung „aus dem Darm kommt“. Aber es bedeutet für mich, dass es sich lohnen kann, den ganzen Hund anzuschauen und Zusammenhänge mitzudenken.

Wissen bleibt in Bewegung

Je länger ich als Tierärztin arbeite, desto wichtiger wird für mich die Bereitschaft, weiter zu lernen.

Ich habe eine mehrjährige, international anerkannte Weiterbildung in Innerer Medizin absolviert und diese mit dem Abschluss GP (Cert) Small Animal Medicine erfolgreich abgeschlossen. Zusätzlich habe ich mich über mehrere Jahre in klassischer Homöopathie ausbilden lassen.

Regelmäßige Fortbildung ist für mich selbstverständlich. Ich bin mit dem Fortbildungszertifikat der Tierärztekammer Sachsen ausgezeichnet und investiere bewusst viel Zeit in Fortbildungen, um mein Wissen zu erweitern und kritisch zu hinterfragen.

Gute Tiermedizin bedeutet für mich, neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen und Neues kennenzulernen – ohne Bewährtes aus den Augen zu verlieren.

Was mir in meiner Arbeit wichtig ist

Ich möchte mit meiner Arbeit etwas Sinnvolles tun und die Dinge – soweit es möglich ist – ein Stück zum Besseren wenden. Ich kann nicht jede Erkrankung lösen und nicht versprechen, dass Beschwerden verschwinden. Und natürlich muss auch ich nach wirtschaftlichen Kriterien arbeiten und bin an die Einhaltung der Gebührenordnung für Tierärzte gebunden. Aber ich möchte bewusst zuhören, genau hinschauen, Wissen zusammenbringen und gemeinsam mit Ihnen nach einer guten Möglichkeit für Ihr Tier suchen.

Dabei möchte ich weder Medikamente vorschnell ablehnen noch sie als einzige Antwort betrachten. Ich möchte nicht in Schubladen denken – mein Fokus liegt auf der Frage, was für Ihren Hund sinnvoll sein kann. Mit seiner Geschichte. Seinen Bedürfnissen. Seinem Alltag. Und mit dem Wunsch, wenn möglich, wieder etwas mehr Ruhe und Lebensqualität in diesen Alltag zu bringen.

Schön, dass Sie hier sind.

Wenn Ihr Hund immer wieder mit Verdauungsbeschwerden zu kämpfen hat und Sie sich eine individuelle Betrachtung wünschen, freue ich mich darauf, Sie und Ihren Hund kennenzulernen.